Anke
Vorname / Zuname ?
Anke
Alter / Jahrgang ?
Best of 1969
Geboren / wo ?
Durch und durch Berlinerin
Sternzeichen ?
was Gehörntes
Staatsangehörigkeit ?
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Seit wann in Berlin / wo vorher ?
seit der Geburt/ in Mamas Bauch
Beruf ?
EDV-Tante
Zum Thema: Single / Familie / Kinder ?
Ich habe viele FreundInnen
Hast Du noch andere Freizeitinteressen ?
nicht wirklich, bleibt auch nicht wirklich Zeit, wenn man sich aktiv und passiv intensiv mit dem Eislaufen beschäftigt.
Du bist Vereinsmitglied im.... ?
BTSC
Dein sportlicher Werdegang: Prüfungen, Wettbewerbe, Erfolge ?
13.03.08 Figurenläufer
Fabulous Cup 2008:
1. Platz Spotlight 2/II
2. Platz Production Team
6. Platz Improvisation
Fabulous Cup 2009:
3. Platz Free Skate III
2. Platz Spotlight III
18.06.09 Kunstläufer
World Outgames 2009, Kopenhagen:
1. Platz Free Skate III
1. Platz Spotlight III
ISU Adult Figure Skating Competition 2010:
13. Platz Artistic Silver and Bronze Ladies II
12. Platz Free Skating Bronze Ladies II
Welche Sparte (Eistanz / Einzel / Paarlauf / Free Style / Synchron) läufst Du und warum keine andere ?
Einzel, möchte meine eigenen Ideen ohne Kompromisse umsetzen.
Seit wann machst Du Eiskunstlaufen ?
Rumrutschen im öffentlichen Lauf seit der Kindheit, richtigen Unterricht seit Ostern 2006, im Verein seit September 2007
Wodurch ausgelöst ?
Stéphane Lambiel hat mich zuerst wieder zurück zum intensiveren Eislaufgucken gebracht und nachdem das Knie nach einem Unfall im Oktober 2005 wieder einigermaßen ok war, bin ich dann auch selber wieder aufs Eis und wollte es dann endlich richtig lernen.
Was begeistert Dich am aktiven Eiskunstlaufen ?
Die Mischung von Musikalität & technischen Elementen. Es ist der einzige Sport, den ich nicht als anstrengend empfinde, sondern ihn genieße.
Gibt es auch Umstände die Dich bei diesem Sport nerven ?
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Ein eislauftechnisches Erfolgserlebnis woran Du Dich gerne erinnerst ?
Eindeutig der Fabulous Cup 2008
Ein Missgeschick (lustig / traurig / schmerzlich) auf dem Eis, was am besten nicht passiert wäre ?
Mein dreifacher Knöchelbruch im Oktober 2006
Dein durchschnittlicher Trainingsaufwand pro Woche / auch Trockentraining ?
so oft wie möglich, im Winter bis zu 5x die Woche, Trockentraining nur in den Eispausen bei BTSC
Welches Eislaufelement gefällt Dir besonders gut ? Kannst Du bzw. noch nicht ?
Toe Hops machen viel Spaß, Mohawks auf dem Kreis mache ich auch sehr gerne. / Pirouetten, kann ich leider bisher nur auf zwei Füßen
Welches Eislaufelement trainierst Du im Augenblick besonders intensiv ?
Toe Loop und Salchow
Ein Aha-Erlebnis und eine Erfahrung im Training, die ich gerne teilen möchtest, weil sie vielleicht Anderen hilfreich ist ?
Es ist interessant, dass man ewig probieren kann und irgendwann fällt der Groschen und hinterher weiß man gar nicht mehr, warum es vorher nicht geklappt hat.
Was möchtest Du auf jeden Fall noch erreichen / gibt es Grenzen im Sport für Dich ?
Alle Sprünge einfach beherrschen
Nach welcher Musik läufst Du am liebsten / möchtest Du einmal laufen ?
Was mir aktuell gut gefällt
Welche/r Eisläufer/in inspiriert Dich besonders und warum ?
Stéphane Lambiel, die ideale Kombination aus sportlichen Elementen und künstlerischen Darbietung. Außerdem ist er ein sehr interessanter Mensch.
Gibt es eine gesehene Kür, die Dich nachhaltig beeindruckt hat ?
SP von Stéphane Lambiel in Moskau, WC 2005
Gibt es ein Kür / Free skate / Spotlight an der Du im Augenblick arbeitest ?
Spotlight und Kür für die nächste Saison ist in Vorbereitung.
Welche Musikauswahl hast Du getroffen / Warum diese / Was möchtest Du damit zeigen ?
Es wurde mal Zeit, daß jemand Magret Rutherford auf dem Eis als Miss Marple spielt. Neue Programme verrate ich noch nicht, aber es wird wieder spektakulär.
Welche Herausforderung stellen sich Dir dabei besonders ? (Tempo, Sprünge, Schritte) ?
In einem längeren Rock zu laufen.
Was ist für Dich bei Wettbewerben wichtig ?
Spaß, aber auch gut abzuschneiden.
Gibt es ein bestimmtes Ritual, einen Glücksbringer oder einen bestimmten Ablauf, der für Dich vorher wichtig ist ?
Nein
Dein nächstes Ziel im Eissport ist ?
Medaille bei den Gay Games 2010
Eine Eislauffee erfüllt Dir 3 Wünsche ! Welche sind es ?
1. Gesundheit
2. Springen und Pirouetten drehen zu können,
3. genug Eiszeiten
Dein Ausruf / eine Ermunterung / eine Botschaft von Dir an alle Eislauf - Breitensportler ist ?
Gebt nicht auf, wenn es mal nicht so gut läuft!
Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Hier kannst du deinem Herzen Luft machen und konstruktive Kritik üben. Schreibe - was Dich zum Thema Eiskunstlauf - Breitensport bewegt und was für Dich verbesserungswürdig.
Deine öffentliche Meinung ist wichtig und hilft Bewußtsein zu verändern !
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*Interview vom 27.06.2008
Nachgefragt :
1. Du bist ein großer Stéphane Lambiel - Fan. Was bedeutet, beinhaltet dieses "Fan" sein für Dich ? Wo und wie war Dein schönstes Zusammentreffen mit ihm ?
Über das Interesse an Stéphane habe ich viele nette Menschen kennen
gelernt, mit denen ich mich austausche und zusammen zu Wettbewerben fahre.
Jedes Zusammentreffen mit ihm hat was Besonderes, das Kurioseste war gewiss in Zagreb und das Schönste in seinem Heimatort Saxon.
2. Auf dem Eis sieht man Dich in Deiner Lieblingsfarbe schwarz und in Hosen Eislaufen (Ausgenommen bei der Miss Marple-Spotlightkür und als Robbie-Robot)). Würde jemals auch ein buntes kurzes Eislaufkleid für Dich in Frage kommen, wenn es zum Kürthema paßt?
Ich glaube eher nicht, aber ausschließen will ich es auch nicht.
3. Du bist nach zwei Saisons mittlerweile in den zweiten Schuhen und auf den dritten Kufen unterwegs. Wie kam es dazu ?
Die ersten Schuhe und Kufen habe ich auf Anraten eines Trainers im reinen Hobbybereich erstanden und es war erstmal ein absolutes Aha-Erlebnis gegenüber den ollen Tretern aus meiner Kindheit - endlich hatte ich Halt! Im Sommer 2007 war ich dann in Oberstdorf und habe mir bei Bruni Skotnicky Schoner anpassen lassen. Sie sagte zu mir, wer denn auf diesen Kufen läuft, weil diese nicht sonderlich doll sein. Bis dahin hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht, ob bestimmte Probleme, die ich hatte, vielleicht mit dem Material zusammenhängen. Daraufhin habe ich mich intensiv mit verschiedenen Schuh- und Kufenmodellen beschäftigt und beschloss, nicht nur bessere Kufen sondern auch bessere Schuhe sollen her, unbedingt mit Ledersohle. Da ich unterschiedlich große Füße habe, beschloss ich nicht ganz teure Schuhe zu kaufen, sondern lieber zwei Paare, passend für jeden Fuß eins, da es die Schuhe nicht einzeln gibt, auch nicht ab Werk, wie ich später herausgefunden habe. Da ich vorher mit den Risport absolute keine Probleme hatte und diese im Verhältnis mit die preiswertesten sind, war also klar, dabei bleib ich. Bei den Kufen habe ich mir meinen ganz großen Traum noch nicht erfüllt, da es eigentlich auch Quatsch ist, eine Kufe für Dreifachsprünge zu nehmen, bis Doppelsprünge sollte für mich völlig ausreichend sein. Aber die Marke war klar, denn wenn ich mir schon nicht die selbe Schuhfirma wie Stéphane Lambiel leiste, dann wenigstens die selbe Kufenmarke. Außerdem waren die Wilsonkufen gegenüber dem baugleichen Modell von MK 20 Euro preiswerter. Dafür durfte ich allerdings 8 Monate auf die Kufen warten, da diese nicht auf Lager bei meinem Händler lagen und England Lieferschwierigkeiten hatte. Also begann ich die Saison 2007/2008 in meinen alten Schuhen und baute das Spotlightprogramm auf den ollen Kufen auf. Irgendwann reifte in mir die Idee, die doch recht guten Einstiegsschuhe zumindest mit ganz einfachen Kunstlaufkufen noch aufzubessern. Diese kosten keine Welt (um 40 Euro), so dass ich im Notfall zumindest einigermaßen ebenbürtige Ersatzschuhe zu Hause habe, falls mit den Guten mal was ist. Während ich darüber nachdachte, wie ich das am besten geregelt bekomme (wo kaufen, welche Größe, wo montieren lassen), kam mir ein Zufall zu Hilfe. Ich beobachtete eine Eislauffreundin und bemerkte, dass sie neue Kufen hat (Tanz- statt Kunstlaufkufen) und ich fragte sie, was sie denn mit ihren alten Kufen, die doch eine MK 21 sein, gemacht hätte. Sie lägen bei ihr zu Hause, sie brauche sie nicht mehr. Ich sofort: Welche Größe sind die denn? Wusste sie, wie zu erwarten war, nicht aus dem Kopf, ich brachte sie nach dem Laufen nach Hause und sie gab mir die Kufen, ich solle es doch einfach mal probieren. Sie hatten die Größe 9 2/3, eigentlich für meine 39er Schuhe einen Tick zu klein, laut den Tabellen sollte da eine 10er drunter, auch hatten andere Etoile in 39 eine 10er drunter, hatte ich bei anderen Leuten gesehen. Ich bin dann also mit den Kufen und meinen Schuhen zu Breitschuh in Hohenschönhausen gefahren und habe gefragt, ob man die Kufen unter meine Schuhe montieren könnte. Sie wollten es versuchen und mich ggf. anrufen, wenn es Probleme gibt. Die gab es glücklicherweise aber nicht, es ging und so startete ich mitten in der Saison mit einem halbfertigen Programm plötzlich auf anderen Kufen, die wiederum ein Aha-Erlebnis für mich waren. Die ersten zwei Stunden hatte ich das Gefühl, ich könne fast gar nix mehr, Bremsen ging plötzlich besser rechts als links, was vorher meine Schokoladenseite war. Ich gewöhnte mich aber dann doch recht schnell an die neuen Kufen und nun verstand ich, warum Bruni mir in Oberstorf diese Frage gestellt hatte. Das nächste Aha-Erlebnis kam dann nach dem Fab Cup, wo ich dann endlich meine neuen Schuhe einlaufen konnte. Nach anfänglichen Problemen, die durch die anatomische Einlegesohle verursacht waren, komme ich jetzt super mit den neuen Schuhen und Kufen klar. Ich habe die beigelegte Sohle einfach gegen ein Billigmodell aus dem Supermarkt ersetzt, manchmal helfen halt einfache Dinge, um Probleme zu lösen. Ferner habe ich nun begriffen, warum eine etwas größere Zacke ganz unten doch sehr wichtig ist. Damit kann man das Rückwärtsfahren sehr gut kontrollieren, etwas, was mir vorher nie gelungen war. Fazit: wer ernsthaft Eislaufen möchte, sollte sich zunächst im Internet über die verschiedenen Firmen und deren Modelle informieren, bevor man sich von seinem Händler beraten läßt, damit man dessen Informationen und Empfehlungen besser einordnen kann. Mein Empfehlung: sich nicht mit zu preiswertem Material abgeben, die preiswertesten Modelle der Profiabteilung sollten es schon sein, sonst stößt man aufgrund des Materials doch recht schnell an seine Grenzen oder kann bestimmte Vorteile einfach nicht nutzen. Und fragt andere BreitensportlerInnen, welche Modelle sie haben, warum sie gerade diese haben, ob sie damit zufrieden und wie weit sie beim Eislaufen kommen wollen. Ich schaue jedenfalls vielen LäuferInnen, auch den ganz Grossen, immer sehr interessiert auf die Schuhe und Kufen und versuche zu erkennen, welche Modelle sie benutzen.
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"Miss Marple On Ice"

Spotlightkür

Fabulous Cup 2008

Der Täter ist gefaßt !!!

Schaulaufen: Die Leiche hängt am Icerink

"Robbie Robot" Anke mit "Braut" Sigrun

Wolkenstein 2008 - Anke u. Edmondo

Kreuzlingen 2008: v.l. Edmondo, Axel, Rainer, Anke

Free Skate - Fabulous Cup 2009

Spotlight - Fluch der Karibik
