Gesundheit | ||||
Mental - Die Macht des Denkens - Wie kann man innere Stabilität erarbeiten? Ressourcen sind nicht unendlich, man muss sie deshalb ökonomisch nutzen. Die wenigsten Menschen begreifen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind, um Anforderungen im Alltag und Beruf zu bewältigen. Viele beanspruchen sich unökonomisch und riskieren damit negativen Stress. Mit folgendem fünf Punkte-System wird das Ziel verfolgt, im Einklang mit sich selbst zu sein und optimal zu handeln, wenn’s darauf ankommt - unter Beanspruchung und Leistungsdruck genauso wie beim Erholen und Geniessen. Selbstgesprächsregulation: Selbstgespräche und Handeln gehören zusammen. Je größer die Beanspruchung wird, desto intensiver werden unsere Selbstgespräche. Diese Erkenntnis ist wichtig für die innere Stabilität. Weniger Erfolgreiche Menschen thematisieren dabei überwiegend Selbstzweifel. Die Erfolgreichen bauen sich mit zuversichtlichen Gedankene auf. Erfolgreiche fokussieren sich in ihren Selbstgesprächen auf ihre Aufgabe. Weniger Erfolgreiche sind mehr von Ängsten und der Beschäftigung mit sich selbst und den Konsequenzen ihres Handelns eingenommen. Dadurch verunsichern Sie sich selbst. Vorstellungsregulation: Unsere Vorstellungen steuern unser Können, Handeln und Auftreten. Sie beeinflussen, was wir nachfolgend erleben und erfahren und wie wir auf andere wirken. Vorstellungen sind deshalb wichtige Prüf- und Führungsgrössen für unser Tun und Lassen. Ängstliche Vorstellungen machen befangen und wirken stark destabilisierend und erfolgsbeeinträchtigend. Wir müssen folglich bei unseren Vorstellungen ansetzen und unsere innere Stabilität verbessern wollen. Aufmerksamkeitsregulation: Wir leben jetzt, müssen aber auch an morgen denken. Heute noch stärker als früher. Weniger das, was jetzt zu bewältigen ist, sondern das, was kommen könnte , nimmt zunehmend unsere Aufmerksamkeit gefangen. Fraglos ist die Beschäftigung mit der Zukunft wie auch die Auseinandersetzung mit dem Vergangenen wichtig. Doch ein ausschließlich auf die Pole “Gestern” und “Morgen” fokussiertes Denken destabilisiert, macht unruhig und unaufmerksam. Innere Stabilität und mit ihr Konzentration, Kraft, Energie, Leistungsfähigkeit entstehen aus dem Verankertsein im Hier und Jetzt. Kompetenzüberzeugung: Innere Stabilität verlangt, das einzusetzen, was wir haben und nicht laufend über das nachzugrübeln, woran es uns mangelt. Wer nur mit seinen tatsächlichen oder vermeintlichen Schwächen und Unvollkommenheiten beschäftigt ist, wird unsicher und fühlt sich dem Leben ausgeliefert. Das destabilisiert und ist Gift für Leistungslust und Wagemut. Wie im Übrigen auch, bekannte Schwächen vor sich selbst zu verleugnen. Wirklich stabil und in der Lage, Beanspruchungen zu meistern, bin ich deshalb erst, wenn ich von der Wirksamkeit meines Handelns trotz gegebener Schwächen überzeugt bin; wenn ich mich vor einer selbst- oder fremdgestellten Anforderung selbstbewusst und sich auf meine Stärken besinnen kann. Regeneration: Lebensvorgänge beschreiben Wellenbewegungen. Sie wechseln zwischen Spannung und Entspannung. Innere Stabilität braucht diesen Wechsel zwischen Belastung und Erholung. Dass bewusste, überlegte einschalten von regenerativen Phasen und Situationen ist ein wichtiger Hinweis auf die erworbene Fähigkeit, stabilisierend mit sich umgehen zu können. Innere Stabilität Gelingt es, sich durch ein so verändertes Denken eine fester gefügte innere Stabilität zu erarbeiten, zahlt sich das vielfach aus. Wer innerlich stabil ist, ….. …..lässt sich nicht länger von den vermeintlichen fest gefügten Gegebenheiten einer Situation gefangen nehmen und lähmen; …..schafft es, sich nicht impulsiv vom Moment mit seinen noch unverarbeiteten Eindrücken durch ein ständiges Wechselbad der Gefühle ziehen, verunsichern und zu unausgereiften Äusserungen, Entscheidungen und Handlungen verleiten zu lassen; …..kann sich von gewohnten persönlichen oder in seiner Umgebung verankerten bzw.. zeitgeistig verfestigten Denk- und Verhaltensmustern befreien; .….zögert nicht, sich auf neue Gegebenheiten unvoreingenommen einzustellen und an anderen Bewältigungen zu arbeiten; …..löst sich unter veränderten Umständen von bewährten Erfolgspfaden und verfolgt seine Ziele auf ungewohnten beziehungsweise einer Kombination von alten und neuen Wegen; …..steht in der Situation über der Situation und bewegt sich innerlich frei, (welt-)offen und konzentriert an seiner oberen Leistungsgrenze. Alles, was wir erleben, wird im Bewußtsein als Information dargestellt. Können wir diese Informationen kontrollieren, können wir bestimmen, wie wir uns fühlen. Freude am und Offenheit gegenüber dem Leben hängt letztlich davon ab, wie der Verstand die täglichen Erfahrungen filtriert und deutet. Ein Mensch kann sich glücklich oder unglücklich machen, unabhängig, was tatsächlich “draußen” geschieht, indem, er sein Denken verändert. Immer wieder trifft man auf Menschen, die durch die Kraft ihres Denkens eine schwierige Situation bewältigen. Diese Fähigkeit, allen Hindernissen, Rückschlägen und Unsicherheiten zum Trotz nicht zu resignieren, ist die vermutlich wichtigste Voraussetzung nicht für den Erfolg, sondern auch für die Lebensfreude. Gedanken können also auch Mut- oder Energielieferanten sein oder beides in einem Menschen auslösen. Ob Sie innerlich stabil im Leben stehen oder sich von den Ereignissen hin und her gezerrt fühlen, bestimmt sich durch das, was Sie denken. Was Sie denken sind Sie. Und was Sie sind, strahlen Sie aus.
Innere Stabilität führt zu….. …..geistig-seelischer Flexibilität, zu verstehen als Fähigkeit, sich auf Belastungen und Veränderungen einzustellen und in angespannten Situationen unverkrampft und ausgeglichen zu bleiben; nicht aufzubrausen und im Bezug auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen eine positive Eistellung zu entwickeln und durchzuhalten. …..geistig-seelischem Engagement, zu verstehen als Fähigkeit, sich unter Druck und Unsicherheit eine geschmeidige, konzentrierte, langfristige Aspekte stets mit einbeziehende zielbezogene Handlungsfähigkeit zu bewahren und nicht in Schein- oder kurzfristige Erfolge versprechende Aktivitäten auszuweichen oder gänzlich zu blockieren. …..geistig-seelischer Stärke, zu verstehen als Fähigkeit, im Kontakt mit anderen unter wie auch immer gearteten situativer Belastung den Eindruck tendenzieller innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu vermitteln anstatt eine Atmosphäre von Hektik, Frustration oder gar Resignation zu verbreiten. .….geistig-seelischer Spannkraft, zu verstehen als Fähigkeit, vergebene Chancen, Enttäuschungen, Fehlschläge und Misserfolgserlebnisse als Lernsituationen zu begreifen und zu verarbeiten, definierte Fehler als solche zu erkennen, zu ihnen zu stehen und sie beherzt zu korrigieren und sich so unbefangen anstehenden Aufgaben, im Wege stehende Probleme und/oder ins Auge gefassten Zielen widmen. Des Menschen grösster Feind sind seine negativen Gedanken und die daraus resultierende Angst ! Tipp: Edmondo (Quelle: W.I.B. /Gestalttherapieausbildung) * * * |
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